Küche,  Produkttest

Severin Piccola-klein aber Oho

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Ja, ich gebe es zu, ich bin süchtig. Morgens, mittags und abends… ich komme nicht davon los. Mein neuer Vollautomat hat es mir einfach angetan. Kaffeespezialitäten rund um die Uhr und zu jeder Gelegenheit. Ich brauche keinen passenden Anlass. Kaffee geht immer =)

Die Maschine als ganzes
Die Piccola

  Was ist das Besondere an dem Vollautomaten mit dem treffenden Namen Piccola. Er macht Kaffee, ja klar, aber er ist “[…] einer der kompaktesten Kaffeevollautomaten der Welt und passt somit selbst in die kleinste Küche.” Mit Maßen von 22,8 x 31,6 x 38,7 cm ist sie nicht viel größer als die gängigen Pad- und Kapselautomaten. Davon haben wir viele getestet und vom Platz her sind sie nahezu identisch. In einem matten und glänzendem schwarz ist sie elegant und stylisch zugleich. Die metallene Abtropfschale rundet das schicke Gesamtbild ab. Im Lieferumfang enthalten sind die Maschine, ein Auffang und Tresterbehälter, der Milchschlauch, Wassertank, Wasserhärteindikatoren und ein Wasserfilter. Für den Milchschlauch gibt es eine Halterung die direkt an der Maschine angebracht ist.

Daten der Piccola

  • Leistung 1600 Watt
  • Spannung 220–240 V~
  • Wassertank 1,35 Liter
  • Kaffee-Milchauslauf Höhenverstellbar von 65 bis 135 mm
  • Inhalt Bohnenbehälter 140 g
  • Inhalt Tresterbehälter bis zu 10 Portionen
  • Gewicht ca 6,35 kg
  • Pumpendruck max. 15 bar

Die Bedienung ist durch das One Touch Display sehr intuitiv sind sämtliche Einstellungsmöglichkeiten sind leicht auch ohne die Bedienungsnaleitung genau gelesen zu haben leicht zu finden. Von der individuellen Einstellung wie der Kaffeemenge pro Tasse und der Tassenfüllmenge bis hin zu der Temperatur ist alles per Knopfdruck einstellbar. Die Kaffeemenge, Kaffeestärke und Milchmenge ist in drei Stufen von mild, normal und stark auswählbar. Zusätzlich gibt es eine individuell einstellbare Stufe bei dem man die genaue ml Anzahl angeben und speichern kann. Das Keramik-Scheibenmahlwerk ist in fünf Stufen von fein bis grob justierbar. Die richtige Einstellung zu finden ist nicht so einfach, aber die Mühe lohnt sich. Wer Kaffeepulver verwenden möchte, das ist übrigens auch möglich. Einfach Kaffeepulver in die vorgesehene Öffnung geben und genießen.

Reinigung und Pflege

Eher unbeliebt ist die zum Teil aufwendige Reinigung, je nach Vollautomat kann es eine sehr nervige Aufgabe sein. Severin hat einem schon viel abgenommen und durch viele automatische Programme die in der Piccola integriert sind und eine durchdachte Konstruktion ist die Reinigung ein Kinderspiel. Die Brüheinheit und das Milchsytem werden per Knopfdruck durchgespühlt. Zusätzlich ist die Brüheinheit sehr leicht entnehmbar und unter fließend Wasser soll man diese einmal die Woche reinigen.

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Leicht zu reinigen und mit einem Handgriff herausnehmbar

Der Kaffeeauslauf wird durch ein Programm per Knopfdruck durchgespühlt. Sollte es notwendig sein kann man diesen abnehmen und abwaschen oder auch in die Spühlmaschine tun. Den Wassertank, die Tropfschale und den Tresterbehälter entleert man sobald auf der Anzeige der Hinweis kommt. Bei Bedarf gibt es ein Reinigungs – und Entkalkungssystem welches auch per Knopfdruck gestartet werden kann. Dank des Wasserfilters sollte das aber nur recht selten nötig sein. Mit den beiliegenden Wasserhärte Indikatorenstreifen ist es möglich seine Wasserhärte zu bestimmen und diese anzugeben. Die Maschine weißt ein dann rechtzeitig auf eine Nötige Entkalkung hin. Im übrigen kann man die Maschine natürlich auch ohne Wasserfilter betreiben. Ich persönlich finde es aber sinnvoll diesen zu nutzen. An alles kommt man leicht ran und die vielen automatisch ablaufenden Programme nehmen einen viel ab.

Mein Fazit

Die Piccola ist klein, aber fein! Meine Erfahrung mit Vollautomaten hält sich zwar in Grenzen, aber ich finde wirklich nicht viele Mankos und denke das die Maschine wirklich sehr gut ist. Schön wäre wenn der Milchschlauch einen Metallaufsatz hätte. Ich helfe mir ab indem ich mir den Thermobecher, als Zubehör bestellbar, zulegen werden. Die Lautstärke ist ein wenig gewöhnungsbedürftig. Ein guter Freund und auch Kaffeeliebhaber meinte jedoch, dass es völlig in Ordnung ist und die Kaffeemühle nun mal Krach macht. Nachdem ich dann andere Kaffeevollautomaten gehört habe, muss ich auch sagen, die Geräuche sind mehr als im Rahmen und es ist eben keine Filtermaschine die nur vor sich hin blubbert. Der Deckel des Wassertanks wirkt etwas instabil und quietscht beim bewegen. Optisch ist die Piccola ein Hingucker, leicht zu bedienen und nachdem man die richtige Einstellung gefunden hat ist der Kaffee und die Spezialitäten sehr, sehr lecker. Die Piccola ist es meiner Meinung nach ein günstiger und schicker Vollautomat! Mit 449 Euro UVP ist es zwar eine Investition, bedenkt man aber die Kosten bei Kapseln und Pads amortisieren sich die Kosten nach einiger Zeit. Zumal für mich nichts über frisch gemahlene Bohnen geht. Schon der Geruch ist einfach fantastisch!

Bohnen
Na könnt ihr es riechen?

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