Südafrika wir kommen :) Unsere Tour von Durban nach St. Lucia

Wir gehören zu den glücklichen Fünf! Wir wurden von Markenjury ausgewählt Südafrika zu entdecken und darüber berichten zu dürfen. Hier wollen wir für euch unsere Reisevorbereitungen, wichtige Neuigkeiten und natürlich auch all unsere Reiseerlebnissen zusammentragen.

Wieder daheim – die erste Zusammenfassung

Nun sind schon einige Tage ins Land gegangen und wir haben es versäumt ein Lebenszeichen von uns zu geben. Doch rund um die Uhr waren wir mit Sortieren und Bearbeiten der Fotos und dem Schreiben von Berichten beschäftigt. Summa summarum gilt es 6000 Bilder zzgl. Videomaterial zu sichten. Das ist zwar anstrengend und Zeit fressend, weckt aber auch wunderschöne Erinnerungen. Als Dank für Eure aufgebrachte Geduld wollen wir hier unser erlebtes Programm in Kürze vorstellen. Auch gibt es einige ausgesuchte Bilder zu sehen. Wir hoffen, dass sie euch gefallen und die Wartezeit auf ausführliche Berichte verkürzen können.

Der Programmablauf mit kurzer Erläuterung

1. Tag – 23.09.2013 Berlin, München

Zur Mittagszeit machen wir uns auf den Weg zum Berliner Flughafen Tegel. Mit einer Maschine der Lufthansa geht es nach München. Dort treffen wir die Verantwortlichen von Markenjury, South African Tourism und South African Airways. Bei einem gemeinsamen Snack lernen wir außerdem die anderen vier Teams kennen.

2. Tag – 24.09.2013 Johannesburg, Durban

Nach 10 Stunden Flug nach Johannesburg heißt es noch einmal Umsteigen und den Linienflug nach Durban nutzen. In Empfang nimmt uns Hendrick, unser Guide für die nächsten 11 Tage. Wir sind uns sofort sympathisch und nach einer herzlichen Begrüßung suchen wir es erstmal das Hotel auf. Einchecken und kurz frisch machen. Unser erster Programmpunkt – eine Township Tour. Karina, unsere Stadtführerin holt uns ab und wir fahren quer durch Durban zur Druckerei von Ghandi und anschließend zum Denkmal von Dr. J.L. Dube, beide gelten als wichtige Persönlichkeiten im Kampf gegen die Apartheid.

3.Tag – 25.09.2013 Durban

Bereits am Morgen holt uns Karina ab und es geht zu den “Markets of Warwick” und dem “Victoria Street Market“. Die Markets of Warwick sind vielfältig und in viele einzelne Abschnitte unterteilt, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Von farbenfrohen Obst&Gemüse Ständen über Perücken bis hin zu traditionellen Heilkräuter und Kirchenkleidung wird allerhand kurioses feilgeboten. Da man sich hier als Tourist leicht verlieren kann, wird uns die ortskundige Toe begleiten.
Am Nachmittag geht es in das African Art Center. Eine Anlaufstelle für ambitionierte Künstler, die hier ihr Stücke ausstellen und anbieten können. Einige Andenken reicher widmen wir uns der Sunny Side of Durban. Der wunderschöne Sandstrand bietet viel. So begegnen wir einer einsamen Krabbe, die sich in die Großstadt verirrt hat, und werfen einen Blick auf junge Hammerhaie. Wer will kann ein Fahrrad oder Skateboard mieten und so die Umgebung erkunden. Am Abend entspannen wir in einem Hafenrestaurant bei toller Livemusik.

4.Tag – 26.09.2013 Hermannsburg

Heute geht es ins Landesinnere. Wir besuchen die Mandela Capture Site. Zu Gedenken an den 50. Jahrestag seiner Verhaftung wurde hier eine Skulptur errichtet, die, aus dem richtigen Winkel betrachtet, das Porträt von Mandela zeigt. Im zugehörigen Museum ist das Leben Mandelas interessant aufgearbeitet und präsentiert. Gut informiert geht es weiter zur Ardmore Ceramics. Hier dürfen wir beim Formen und Bemalen der Tonwaren zusehen und uns auch selbst probieren. Ein riesen Spaß für alle. Während Mathias sich an etwas probiert, das einmal ein Krokodil werden soll, hat mein Zebra zumindest Ähnlichkeit mit einem Pferd. Doch zumindest können wir Alex gut amüsieren, einer der Künstler, der uns immer wieder mit wenigen, aber gezielten, Handgriffen aushilft.

Nächster Stop Hermannsburg. Unsere Gastgeberin Quanta und ihr Hund Digger geben uns einen warmen Empfang. Kurz Gepäck ablegen und weiter geht es in das nahe gelegene Township. Die Haushälterin Lindi hat uns in ihr Heim zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Wir sind stark berührt von der Freundlichkeit und Offenheit mit der wir von einer Schar Kinder empfangen werden. Obwohl sie kein Spielzeug besitzen, ihre Kleidung zusammengewürfelt ist, sind sie dennoch glücklich. Eine tiefgreifende Erfahrung reicher kehren wir ins Farmhaus zurück. Quanta erwartet uns schon mit einem 3-Gänge-Menü und bei Wein und Kerzenschein unterhalten wir uns noch bis spät in die Nacht.

5.Tag – 27.09.2013 Amatikulu

Quanta gab uns am vergangenen Abend den Tipp die heißen Quellen von Lilani zu besuchen. Um nicht in Zeitverzug zu kommen, brechen wir wieder früh auf. Der Weg ins Tal ist durch traumhafte Landschaften, steile Abhänge und tolle Tiersichtungen geprägt. Ein kurzes Bad, schon muss es weitergehen. Unser Ziel für den heutigen Tag ist das Amatikulu Nature Reservat. Dort schlafen wir in alten Militärzelten, Yippieh. Ich bin schon so gespannt. Ein wirklich tolles Camp. Nach wenigen Metern treffen wir auf scharrende Perlhühner und eine Gruppe Vervet Monkeys heißt uns von den Zeltdächern aus willkommen. Ausgerüstet mit einer Flasche Wasser, unserer Action Cam machen wir uns in einem Kanu Richtung Indischen Ozean auf. Die Landung am Strand gleicht der Mondlandung von 69. Man fühlt sich wie der erste Mensch und nur vereinzelte Spuren von Krabben zeigen, dass es hier Leben gibt. Im Sonnenuntergang paddeln wir zurück und dürfen uns auf das berühmte Braii freuen. Wir grillen Lammkoteletts, Boerewor (schneckenförmige Bratwurst) und frisches Gemüse. LECKER!

6.Tag – 28.09.2013 Umlalazi

Bevor wir Amatikulu verlassen gehen wir entlang der Lagune spazieren und stoßen dabei auf die frühstückenden Vervets. In der vergangenen Nacht hat es stark geregnet und für die Äffchen eröffnet sich ein wahres Schlaraffenland. Es ist spannend anzuschauen wie sie geschickt Termiten im Gras ausfindig machen und fangen. Nach einer kurzen Stärkung bei Zwieback und Kaffee geht es für uns weiter. Das Umlalazi Naturreservat ruft. Wir haben eine tolle Blockhütte mit zwei Schlafzimmern, einer komplett eingerichteten Küche und einer warmen! Dusche! Bei einer Wanderung erkunden wir den Mangrovenwald, die Dünen und trotz des Regen genießen wir die herrliche Natur. Abends gibt es lecker Boerewor, dieses Mal aus der Pfanne.

7.Tag – 29.09.2013 Hluhluwe

4.30 Uhr aufstehen und das im Urlaub! Aber heute wollen wir den Hluhluwe National Park unsicher machen. Pünktlich um 06:30 kommen wir an, gerade noch rechtzeitig um einen nächtlichen Jäger zu sichten. Nur wenige Meter von uns entfernt befindet sich eine Hyäne auf dem Weg zu ihrem Schlafplatz. Dank unseres erfahrenen Guides Hendrick finden wir auch vier der Big Five. Elf Jahre hat er in einem Private Game Reserve gearbeitet und versteht sich sehr darauf Spuren, Geräusche und Verhalten der Tiere zu deuten. Alleinig der Leopard will sich heute nicht zeigen. Dafür sehen wir Elefanten, Giraffen, Büffel, Hyänen, Löwen und jede Menge anderer faszinierender Tiere.
Am späten Nachmittag geht es nochmals auf Pirschfahrt. Jetzt handelt es sich um eine gebuchte Tour. Gemeinsam mit sechs anderen Touristen  haben wir jede Menge Spaß und sehen Elefantenherden, Njalas, Nashörner und mehr. Das Wetter bessert sich im laufe des Tages und die dicken Wolken reißen zum Abend langsam auf. Wirklich überrascht sind wir über den Empfang in der Hluhluwe River Lodge. Nach zwei Nächten als Selbstversorger, sind wir es nicht gewohnt mit Schubkarre und Willkommensdrink am Gate begrüßt zu werden.

8.Tag – 30.09.2013 Saint Lucia

Unser Tag startet mit einem ausgiebigen Frühstück bei strahlend blauem Himmel. Über Nacht klarte der Himmel auf und wir genießen das Kitzeln der Sonne im Gesicht. Nach einer spaßigen Mountainbike-Tour durch ein nahe gelegenes Waldstück geht es im Anschluss nach St.Lucia. Nach dem Check In in der Lidiko Lodge nehmen wir an einer Hippo und Croc Tour über den Lake St. Lucia teil. Der See ist Bestandteil des drittgrößten Naturreservats in Südafrika, dem ISimangaliso Wetland Park. Dieser verfügt über eine immense Artenvielfalt und stellt den Lebensraum für mehrere hundert Hippos. So dauert es keine fünf Minuten und wir können unsere erste Sichtung bestehend aus 3 Hippos und einem in der Sonne badenden Krokodil protokollieren. Der Anblick begeistert und wir freuen uns auf eine dreistündige Tour. Im Sonnenuntergang geht es zurück.

9.Tag – 01.10.2013 Saint Lucia

Im Morgengrauen geht es los auf eine Walbeobachtungsfahrt. Wir haben gebangt, es sah nicht gut aus. Nun aber die Gewissheit, trotz der Wetterverhältnisse findet sie statt. Ich bin überglücklich!!! Mit einem Anhänger der von einem Traktor gezogen wird geht es Richtung Strand. Schon die Fahrt auf das Meer ist ein Hightlight. Mit einer Stahlkonstruktion wird das Schnellboot vom Sandstrand aus ins Meer geschoben. Mit atemberaubender Geschwindigkeit jagen wir über die Wellen und einige unsanfte Aufsetzer später haben wir das offene Meer erreicht. Kurze Zeit später erste Flossen und Fontänen am Horizont und dann, wie aus dem Nichts eine Walschule direkt vor uns. Drei Stunden lassen wir uns mitreißen. Ein unglaublich schönes Erlebnis!
Nach einem Frühstück geht es weiter in den ISimangaliso Wetland Park. Dort warten unglaublich schöne Tiersichtungen, Panoramen und ein Traumstrand am indischen Ozean zum Baden und Relaxen auf uns. Ein krönender Abschluss einer abwechslungsreichen, berührenden und unglaublich schönen Reise!

10. Tag – 02.10.2013 Durban, Johannesburg

Abfahrt nach Durban und von dort zum Flughafen. Über Nacht werden wir von Johannesburg nach Frankfurt fliegen.

11. Tag – 03.10.2013 Berlin

Zwölf schlaflose Stunden später erreichen wir Berlin Tegel. Auch wenn wir gerne länger geblieben wären, ist es schön wieder daheim zu sein.

So schnell geht es

Wir sind wieder zurück. Ja, wir haben nicht viel berichtet. Das mit dem Internet war ein größeres Problem als wir dachten. Wenn es welches gab, dann oft nur an einer Rezeption und einige Tage waren wir gänzlich von der Außenwelt abgeschnitten. Um ganz ehrlich zu sein, ich habe es mehr als genossen. Nicht nur völlig abschalten, sondern sich ganz auf den Urlaub einlassen ist ein wichtiger Prozess.

Kurze Antworten:

Wie war es? – Es war einfach inspirierend und faszinierend, mir fehlen die Worte.

Eure Highlights? – Oh man, es gab so viele, dass dies erst nochmal aufgearbeitet und verkürzt hier erscheinen wird… 1000 tolle Momente. Ich glaube ich könnte ein ganzes Buch schreiben. Es waren viele kleine Momente die mir unter die Haut gegangen sind und mich schwer beeindruckt haben.

Habt ihr die Big Five gesehen? – Fast (Ein Grund mehr nochmal hinzufahren): Büffel, Elefanten, Löwen und Nashörner haben wir dank unserem erfahrenen Guides und ehemaligen Rangers gefunden. Allerdings auch jede Menge anderer Tiere wie zum Beispiel Bushbabys, eine Vielzahl an Antilopen, verschiedenste Vögel, Hippos ( =) Juhuu)  Krokos und Warzenschweine entdeckt.

Dank Hendrick haben wir soviel entdeckt und kennengelernt. Wir waren ein tolles Team und haben uns einfach großartig verstanden. Es hätte uns nicht besser ergehen können!

Reisevorbereitungen für Südafrika

Noch 0 Tage…

Südafrika – Jetzt geht’s endlich los

Heute geht es endlich los 🙂 Wir freuen uns wie Bolle, können es kaum erwarten und sind gespannt, welche tollen Eindrücke wir in den 10 Tagen Südafrika sammeln werden. Damit ihr immer einen Überblick über unsere fantastische Wetterlage habt, wurde kurzerhand eine kleine Wetterapp eingebaut 😀
An dieser Stelle möchten wir auch noch “Vielen Dank für die vielen Gute Reise-Wünsche” sagen. Wir freuen uns sehr über das positive Feedback und die enorme Begeisterung für unsere Reise nach Südafrika und hoffen darauf mit so einigen spannenden Berichten und tollen Fotos Wiedergutmachung leisten zu können. Dickes Bussi an dieser Stelle an die ganze Familie und die vielen tollen Freunde mit denen wir gesegnet sind.

Lilies Diary – einen Blick wert

Da ich gestern Abend bereits auf glühenden Kohlen saß, war ich noch ein wenig im Internet unterwegs und habe unter anderem eine tolle Seite entdeckt. Auf Lilies Diary findet ihr richtig tolle Fotos eines abgelegenen Örtchens an der Westküste Südafrikas. Einmal im Jahr zur Blütezeit finden sich einige wenige Leute zusammen um die Einsamkeit, das Wetter und die tolle Natur zu genießen. Bei dem Anblick bin ich schon richtig ins Schwärmen gekommen. Ich hoffe ihr findet die Bilder genauso ansprechend wie ich.

So aber jetzt müssen wir zum Flieger!

Noch 7 Tage…

Jetzt betreten wir die heiße Phase und die letzten sieben Tage bis Südafrika sind angebrochen. Heute haben wir uns die letzte Impfung abgeholt, unsere Reisepässe in Empfang genommen und das “Ich packe meinen Koffer Spiel” hat begonnen. Obwohl wir nur 10 Tage weg sind, fällt uns jede Menge zum Überleben Notwendiges ein. In einer hitzigen Diskussion haben wir Pläne erstellt, diese überworfen, neue Ideen einfließen lassen und auf bereits verworfene zurückgegriffen. Unser Brainstorming hat unsere folgende Top 3 unserer heutigen “How to survive holidays?” hervor gebracht:

  • Platz 3 ging ganz klar an das geliebte Mückenspray
  • Platz 2 verdiente sich die zwei Meter und 50 Zentimeter lange Wunschliste für Mitbringsel unserer Daheimgebliebenen
  • Platz 1 stellte die schwerste Entscheidung dar und am Ende teilen sich mehrere Gewinner die Trophäe: Notebook, Tablet, Action Cam, DSLR, Kompakte, verschiedenste Speichermedien und nicht zu vergessen eine riesige Portion gute Laune sind die Gewinner unseres Contests

Vor ein paar Tagen haben wir damit begonnen Euch unsere Reiseroute vorzustellen. Das soll an dieser Stelle fortgesetzt werden.

Durban – Schlendern und Entdecken

Am dritten Tag werden wir die Kultur- und Künstlerszenerie in Durban entdecken. Bei einer City Street Scene Tour stöbern wir uns durch die Märkte von Warwick und Victoria Street und genießen Einblicke in eine Entwicklungsplattform für junge Künstler. Sobald Matze sich mit neuen Gewürzen, Tipps und Tricks ausgestattet hat, darf sich Rici nach dem mehrstündigen Shoppingbummel einen Kaffee bei Colombo Tea & Coffee & The Collective gönnen.

Mandela, Töpfern und migrierte Deutsche in Südafrika

Nach einer weiteren Nacht im Le Concierge Hipster Boutique Hotel entdecken wir das Landesinnere Südafrikas. Von einem Besuch der Nelson Mandela Capture Site, über unsere ganz persönlichen Erfahrungen im Töpfergewerbe, werden wir im Anschluss Hermannsburg erkunden und dürfen Quanta, eine Nachfahrin deutscher Einwanderer aus dem 19. Jahrhundert, kennen lernen. Quanta ist auch gleichzeitig die Besitzerin des Farmhaus Morgentau und wird unsere Gastgeberin für die dritte Nacht sein.

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Noch 17 Tage…

und gestern kamen endlich die heiß ersehnten Informationen zur Reiseroute mit der elektronischen Brieftaube. Am Montag startet unser Trip. Sobald wir am Dienstag einen heißen Ritt quer durch Deutschland, 12 Stunden im Flieger einschließlich eines Zwischenstopps in Johannesburg hinter uns gebracht haben, im Hotel die uns anhaftenden Strapazen der Reise abstreifen konnten, kann es auch schon los gehen 🙂

Auf nach Inanda

Unser erster Trip wird uns in die Township Inanda führen. Township, dieser locker anmutende Name ist leider ein Überbleibsel aus einer traurigen Zeit Südafrikas. Während der Apartheid wurde die schwarze, farbige und indische Bevölkerung in solche Wohnsiedlungen umgesiedelt um eine räumliche Trennung der Rassen zu erwirken. Wir hoffen, dass sich mit dem Ende der Apartheid Mitte der Neunziger Jahre auch einiges in den Townships getan hat und freuen uns sehr auf unsere Begegnungen mit den “Locals”. Wer vorab schon etwas über Inanda erfahren möchte, kann sich auf der englischen Wiki ein paar Infos einholen. Unsere erste Übernachtung auf dem afrikanischem Kontinent wird im Le Concierge Hipster Boutique Hotel erfolgen.

Noch 21 Tage…

Die Zeit rennt dem Traumurlaub ganz schnell entgegen! So richtig kann ich es noch gar nicht fassen. In drei Wochen sind wir um diese Zeit schon auf dem Weg zum Flughafen. In Gedanken bin ich seit Tagen damit beschäftigt meine Koffer zu packen und über den Inhalt zu philosophieren. Dabei habe ich festgestellt, dass wir kaum regenfeste Kleidung haben und unser Mückenspray nur für deutsche Gefilde geeignet ist. Eine geeignete  Regenjacke konnte ich aus dem Kleiderschrank meiner Mum fischen und nach langer Recherche haben wir auch ein geeignetes Mückenspray der Firma Autan gefunden. Das AUTAN TROPICAL DRY SPRAY ist langanhaltend, für tropische Gebiete geeignet und beinhaltet den angeblich effektiveren Wirkstoff DEET. Das prüfen wir vor Ort.
Den Reisepass dürfen wir diese Woche endlich abholen. Außerdem wollen wir noch einen internationalen Führerschein beantragen (nur vorsichtshalber). Dank eines Guides, der uns fährt, brauchen wir eigentlich keinen. Sollte dieser aber nun aus irgendeinem Grund nicht fahren können, dürfte es schon von Vorteil sein, einen Führerschein mit sich zu führen. Ein weiterer Grund ist, dass man seinen deutschen Führerschein zu Hause lassen und dieser nicht verloren gehen kann.
Mitte der Woche werden wir uns dann die wichtige 4-Fach Impfung beim Hausarzt abholen. Die meisten Hausärzte haben den Impfstoff vorrätig und man muss lediglich zur Schwester und sich kurz picken lassen. Auch unsere Technik haben wir schon fit gemacht. Von extra Ersatzakkus über ein geeignetes Case für unsere Actioncam bis hin zu neuem Befestigungsmaterial, sind wir jetzt sehr gut ausgestattet, um keinen Moment der atemberaubenden Augenblicke zu verpasst. Schließlich wollen wir alles für euch und unsere anstehenden Reportagen und Berichte festhalten!

Noch 28 Tage…

Nun sind einige Tage ins Land gegangen und die Vorbereitungen für Südafrika sind bereits in vollem Gang. Bei Reisen nach Südafrika gilt es nämlich einiges zu beachten. Die wichtigsten Infos haben wir beim Auswärtigen Amt eingeholt. Und so haben wir uns, bevor wir überhaupt grünes Licht von Markenjury erhielten, um neue Reisepässe gekümmert. Auch wenn man bei Aufenthalten von maximal 90 Tagen kein Visum benötigt wird, ist es zwingend erforderlich einen gültigen Reisepass mit sich zu führen. Ein deutscher Personalausweis findet in Südafrika nämlich keine Gültigkeit. Doch sicherlich einer der wichtigsten ist der Gang zum Tropeninstitut. Denn ohne die nötigen Impfungen, läuft man bei einem Afrikabesuch Gefahr Leib und Leben einzusetzen. Bevor man jetzt zum nächstbesten Arzt stürzt, ist ein Telefonat mit der Krankenkasse angeraten. Diese übernehmen nämlich die meisten Impfkosten und können erste Empfehlungen aussprechen. Überrascht waren wir von den klimatischen Bedingungen. Zum einen darf man nicht vergessen: Wir haben Sommer, dann herrscht auf der Südhalbkugel der Winter. Doch, dank der warmen Strömungen des Indischen Ozeans, fallen die Temperaturen an der Ostküste nur selten in den einstelligen Bereich ab.

Noch 31 Tage…

Heute ist auch schon die erste große Überraschung gekommen. Ein großes Paket von Markenjury, bestehend aus 2 tollen Wanderrucksäcken der Firma Vaude, Broschüren und um schon einmal die richtige Stimmung aufkommen zu lassen: eine Flasche Amarula und ein Kochbuch mit südafrikanischen Speisen. [singlepic id=1145 w=720 h=540 float=center]

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